Wenn Sie auf Knopfdruck eine saubere, exakte Tonhöhe brauchen 🔊, liefert sie Ihnen der Online-Tongenerator oben von OnlineTuner.org. Geben Sie eine Frequenz in Hertz ein, oder wählen Sie eine Note und lassen Sie den Generator die Frequenz für Sie ausrechnen, entscheiden Sie sich für einen Klang und drücken Sie auf Abspielen. Nichts zu installieren, keine Anmeldung – alles läuft in Ihrem Browser. Der Bereich reicht von 20 Hz bis 8000 Hz, mit neun Klängen auf jeder Frequenz – vier reinen Wellenformen und fünf modellierten Instrumentenklängen –, und alle Bedienelemente bleiben aktiv, während der Ton erklingt, sodass Sie nach Gehör nachregeln können, ohne anzuhalten.
Die Wellenformdarstellung neben der Anzeige zeigt die Form, die Sie gebaut haben. Es ist das Signal, das tatsächlich an Ihre Lautsprecher geht, keine dekorative Animation – eine Rechteckwelle sieht also wirklich rechteckig aus.
Unser Online-Tongenerator soll der Musikerin, die eine Referenztonhöhe sucht, ebenso nützen wie dem Techniker, der einen Raum durchmisst. Das bedeutet deutlich mehr Bedienelemente als eine bloße Abspieltaste. Jedes davon wird unten erklärt, und keines muss angefasst werden, bevor Sie Ihren ersten Ton erzeugen.
Das Frequenzfeld nimmt jeden Wert von 20 Hz bis 8000 Hz an – von der unteren Grenze des menschlichen Hörens bis weit über das obere Ende des musikalischen Bereichs hinaus. Der Schieberegler daneben ist logarithmisch statt linear, wodurch die tiefen Oktaven ebenso viel Weg bekommen wie die hohen; auf einem linearen Regler wäre alles unter 500 Hz in die ersten Pixel gequetscht. Für die Feinarbeit bewegen sich die Schaltflächen − und + in Einzelschritten von einem Hertz.
Eine Frequenz lässt sich auch direkt in der Adresse angeben. Drei Ziffern gefolgt von -hz an beliebiger Stelle der URL legen den Ton fest, mit dem die Seite öffnet: /432-hz-tone-generator ist also bereit, 432 Hz zu spielen, sobald die Seite geladen ist – eine praktische Adresse zum Speichern oder Weitergeben. Beachten Sie, dass sich das von unserem Stimmgerät, unserer Stimmgabel und unserem Tonhöhen-Detektor unterscheidet, wo dasselbe Muster den A4-Bezug benennt: Hier benennt es den Ton selbst, denn genau die gewünschte Frequenz auszugeben ist die ganze Aufgabe.
Wenn Sie in Noten statt in Zahlen denken, geben Sie Notennamen und Oktave an, und unser Online-Tongenerator rechnet für Sie um. Beide bleiben stets im Gleichschritt: Ändern Sie die Note, folgt das Frequenzfeld; tippen Sie eine Frequenz ein, wird Ihnen die nächstgelegene Note genannt.
Der Kammerton lautet heute A4 = 440 Hz, doch das ist eine Übereinkunft und kein Naturgesetz. Barockensembles arbeiten üblicherweise bei 415 Hz, viele europäische Orchester liegen bei 442 oder 443 Hz, und 432 Hz hat seine eigene Anhängerschaft. Tragen Sie in das A4-Feld ein, was Sie brauchen, und jede Note, die unser Online-Tongenerator benennt, wird daran neu berechnet: Verlangen Sie A4 bei 432, erzeugt die Note A4 genau 432 Hz.
Der Klang bestimmt den Charakter des Tons, ohne seine Tonhöhe zu verändern. Vier reine Wellenformen und fünf modellierte Instrumentenklänge stehen zur Verfügung, und sie sind nicht austauschbar.
| Klang | Wie er klingt | Wofür er taugt |
|---|---|---|
| Sinus | Rein und hohl, ganz ohne Obertöne | Referenztonhöhen, Hörtests, Kalibrierung |
| Rechteck | Hohl und schnarrend, wie eine alte Spielkonsole | Lautsprecher prüfen, Retro-Synthesizerklänge |
| Sägezahn | Hell und scharf, der obertonreichste der vier | Subtraktive Synthese, Prüfung des Hochtonverhaltens |
| Dreieck | Weich und flötenartig, zwischen Sinus und Rechteck | Ein sanfterer Referenzton |
| Klavier, gezupfte Saite, gestrichene Saite, Blasinstrument, Stimmgabel | Modellierte Instrumentenklänge | Nach Gehör gegen einen Klang stimmen, der Ihrem Instrument näherkommt |
Wenn Sie schlicht eine Tonhöhe zum Stimmen suchen, nehmen Sie den Sinus. Ein reiner Ton hat keine Obertöne, die Ihr Ohr verwirren könnten, weshalb die Schwebung zwischen ihm und Ihrem Instrument unverkennbar ist – und auf die Schwebung hören Sie ja gerade.
Die Lautstärke reicht von 0 bis 100 % und ist je Klang skaliert, damit eine Rechteckwelle Sie nicht anspringt, wenn Sie bei gleicher Einstellung von einem Sinus dorthin wechseln. Ein reiner Ton in voller Lautstärke ist lauter, als er wirkt, besonders über Kopfhörer – fangen Sie also leise an.
Diese beiden formen den Ton, nicht seine Tonhöhe. Attack ist die Zeit, die der Ton bis zur vollen Lautstärke braucht: ein kurzer Attack setzt abrupt ein, ein langer blendet ein. Release ist die Zeit, die er nach dem Loslassen bis zur Stille braucht; ein wenig davon verhindert das Knacken, das ein sofortiger Abbruch erzeugt. Für längeres Hören ist ein langsamerer Attack bei geringerer Lautstärke deutlich freundlicher zu den Ohren.
Die Einstellung zur Notenlänge hält den Ton entweder, bis Sie auf Stopp drücken, oder gibt ihm eine feste Länge zwischen einer halben und dreißig Sekunden. Eine feste Länge ist praktisch, wenn Sie eine wiederholbare Referenz möchten – anschlagen, hören, nachregeln, erneut anschlagen – ohne jedes Mal zur Maus greifen zu müssen.
Unter den Einstellungen finden Sie eine vollständige chromatische Klaviatur – dieselbe, die auch unsere Instrumenten-Stimmgeräte mitbringen. Klicken Sie auf eine beliebige Note, um sie zu hören, und nutzen Sie die Oktavtasten, um im Bereich nach oben oder unten zu wandern. Das geht schneller, als eine Frequenz einzutippen, wenn Sie einfach eine Note hören möchten, und sie folgt dem A4-Wert, den Sie eingestellt haben.
Wenn Sie eine einzelne feste Referenz möchten, die wie das echte Objekt anklingt und verklingt, leistet unsere Online-Stimmgabel genau das. Und wenn das Stimmgerät zuhören und Ihnen sagen soll, wie nah Sie dran sind, verwenden Sie stattdessen eines unserer Instrumenten-Stimmgeräte.
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